Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Baumgarten: zarter Widerstand gegen die Bedeutungslosigkeit

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Penzing, an und zwischen den westlichen Teilen der Hütteldorfer und der Linzer Straße gelegen, hat ja eine schillernde Vergangenheit: An den Hängen entlang der Waidhausenstraße wuchs einmal Wein, vor über 100 Jahren wurden die Rieden aber in einen Friedhof umfunktioniert; und Feldmarschall Hadik – der, bitte, immerhin Berlin einen Tag lang besetzt hielt – baute sich hier ein Schloss, das später zum Baumgartner Casino wurde, um dessen Zukunft – Kulturzentrum oder (wahrscheinliche) kommerzielle Nutzung – derzeit gestritten wird. Vom einstigen Stolz ist jedenfalls nicht viel geblieben und auch die kleinstrukturierten Nahversorger haben’s hier recht schwer gegen ein lückenloses Netz von Supermärkten.

Geisterschloss & Dosenkäse

Gertrud Winter vom schon seit 1983 bestehenden Bioladen Kleeblatt kämpft dagegen etwa mit Blutwurst aus dem Waldviertel, Urgetreiden wie Emmer und Kamut, Biowäsche

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