Von der Vase auf den Teller

Stadtleben | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Neo-Wirt Raetus Wetter kocht eine bittere Löwenzahnverwandte und spießt Reh auf

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Über Raetus Wetter und sein neues Lokal am Yppenplatz wurde seit der Eröffnung vor zwei Wochen auch in dieser Zeitung viel Hymnisches geschrieben (Holzer, Knecht ...). Was bis dato unerwähnt geblieben ist, gleich vorweg: Jeden Samstag gibt es von 10 bis 14 Uhr das „Frühstück der anderen Art“. Mit Weiß- und Lammbratwürsten, Bio-Käseflade nach Appenzeller Art mit Anis und Koriander – ein Zugeständnis an die Schweizer Heimat –, einer Süßspeise, Apfelreibekuchen zum Beispiel, und heißem Quittenpunsch. Gutes Müsli bekommt man schließlich andernorts auch, ist Wetter überzeugt. „Der anderen Art“ ist aber auch Anzeichen dafür, dass mit dem Dogma Ligurien im neuen Wetter durchaus auch gebrochen werden darf.

Dem Falter hat der charismatische Autodidakt zwei seiner aktuellen Rezepte verraten: Puntarelle mit Räucherfisch, eine wunderbar mollige Kombination


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