Wertungsexzess

Dolm der Woche: Dompfarrer Toni Faber

Politik | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Der Hirte nippte nicht nur am Messwein und verlor den Führerschein

Wer frei von Schuld ist, stürze das erste Achterl, sagte Dompfarrer Toni Faber sinngemäß. Im Österreich-Talk bekannte er Gott und allen Brüdern und Schwestern, dass er Gutes unterlassen und Böses getan hat („Ich habe die Sünde der Maßlosigkeit begangen“). Er hat gesündigt in Gedanken, Worten und Werken: Durch seine Schuld, durch seine Schuld, durch seine große Schuld ging eine Leitplanke in die Brüche. Faber war im Juni hinterm Steuer mit 0,8 Promille Alkohol im Blut eingenickt. Darum tut er nun öffentlich leger in Diesel-Jeans und Sweater Buße. Er bittet nach den „staatlichen Kursen und dem göttlichen Verzeihen“ und vor der Weintaufe einer Sieveringer Dentalklinik die Jungfrau Maria, Chefredakteur Wolfgang Fellner und euch Brüder und Schwestern, für ihn zu beten bei Gott, unserem Herrn.


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