38 Monate Haft

Politik | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

für den 17-jährigen Einbrecher aus Krems. Ist das noch gerecht, Herr Jesionek?

Gespräch: Florian Klenk

Im August erschoss ein Polizist den 14-jährigen Einbrecher Florian P. in Krems. Die Staatsanwaltschaft erwägt nun eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen – Höchststrafe drei Jahre. Ein bedingter Vorsatz, P. zu töten (und damit Mord), wird dem Polizisten nicht unterstellt, obwohl der Schuss aus zwei Metern in den Rücken abgegeben wurde. Eine Genehmigung der Anklage durch das Justizministerium steht noch aus.

Derweil wurde vergangenen Mittwoch das Strafverfahren gegen den Komplizen des Getöteten, Roland T., 17, abgehandelt. Der Einbrecher – er sah seinen Freund im Krankenwagen verbluten – erhielt für zwei Einbrüche, bei dem Süßigkeiten und ein paar Getränke erbeutet wurden, 18 Monate unbedingte Haft. Seine auf Bewährung ausgesprochenen Vorstrafen, insgesamt 20 Monate, wurden auch schlagend. In Summe muss der 17-jährige nun


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