„Etwas prüde ist es schon“

Feuilleton | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Millionen pubertierender Mädchen lesen Stephenie Meyers „Twilight“-Tetralogie und rennen ins Kino. Warum?

Gespräch: Hannah & Klaus Nüchtern

Die Romane der „Twilight“-Tetralogie der Amerikanerin Stephenie Meyer (Jg. 1973), die auf Deutsch unter den sinnigen Titeln „Bis(s) zum Morgenrot“, „Bis(s) zur Mittagsstunde“ usw. erschienen sind, handeln von der schwierigen Liebe zwischen Bella Swann und dem Vampir Edward Cullen und verkaufen sich wie ofenwarme Muffins. Nach „Twilight“ ist soeben der zweite Teil der Tetralogie, „New Moon“, in die Kinos gekommen. Vater und Tochter saßen am vergangenen Samstag in derselben Vorstellung – in Reihe sechs bzw. Reihe zehn. Das folgende Gespräch ist mit einem spoiler alert versehen.

Vater: Das war wohl der blödeste Film seit „Sex and The City“! Wo hast du mich da reingezerrt?

Tochter: Ich habe dich gar nirgends reingezerrt, aber der Film ist wirklich eine Katastrophe – im Gegensatz zum Buch, was du aber bekanntlich nicht beurteilen


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