Lautsprecher statt Schalldämpfer

Feuilleton | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Das Jüdische Museum Wien bekommt eine VIP-Direktorin. Was soll Danielle Spera besser machen?

Bericht: Matthias Dusini

Das Jüdische Museum Wien (JMW) hat ab Juli 2010 eine neue Direktorin, die TV-Journalistin Danielle Spera, bekannt als Moderatorin der „Zeit im Bild“. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) begründete seine Entscheidung damit, dass Spera die öffentliche Wahrnehmung des Museums verbessern könne.

Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) war ebenfalls involviert, da das Museum eine Tochter der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Wien Holding ist. Sie sagt: „Spera hat eine einzigartige Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit.“ Vier Kandidaten stellten in der letzten Runde des Auswahlsverfahrens ihre Konzepte vor. „Sie hat uns überzeugt.“ Favorit des Vorstands war die Chefkuratorin des Hauses, Felicitas Heimann-Jelinek, die über eine hervorragende wissenschaftliche Reputation verfügt. Sie wurde Zweite.

Seit über zehn Jahren ist Karl Albrecht-Weinberger,


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