Und munter murmelt der Rosenkranz

Feuilleton | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Mit ihren neueröffneten Ausstellungen zeigen sich die Wiener Galerien derzeit von ihren besten Seiten

Rundgang: Matthias Dusini

Letzte Woche eröffneten die neuen Ausstellungen der Galerien in der Eschenbachgasse, allesamt Beispiele jener hohen Qualität, die dem kunstinteressierten Publikum Wiens außerhalb der Museen und Kunsthallen geboten wird.

Die Wiener Künstlergruppe Gelitin türmte in der Galerie Meyer Kainer Altholz zu einer Feststiege, eine satirische Bezugnahme auf den Bombast der architektonischen Umgebung, befindet sich die Galerie doch in einem historistischen Palais. Die Installation „Palais Keiner Mayer“ persifliert die Galerie als Selbstdarstellungsbühne; die Vernissagengäste wackelten mit dem Weißweinglas über einen gefährlich windschiefen Bretterboden (siehe auch S. 25). Breites Grinsen!

Schmaler, schmunzelnder geht es nebenan in der Galerie Krobath weiter. Hier zeigt JirÇí Kovanda, Jahrgang 1953, Grafikarbeiten. Man könnte den tschechischen Künstler als Helden


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