Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

... dass das Jonasreindl einsturzgefährdet ist, nachdem Mitte November ein Porsche-Fahrer am Ring ins Schleudern gekommen war, ein Pärchen niedergefahren und den Abgang zur Passage gerammt hatte. Nun werden Stahlträger und Rolltreppen ausgetauscht. Hier gleich eine Anregung für den Frühling: Könnte man das kreisrunde Stück Reindlgrün nicht zur Liegewiese umfunktionieren?

… dass rund 700.000 Wiener am ersten Weihnachtseinkaufssamstag in städtischen Kommerzstraßen unterwegs waren. Das entspricht mehr als einem Drittel der Stadtbewohner. Die Zahl liegt zwar etwas unter jener des Vorjahrs – aber unter Krisenbedingungen, meint die Wirtschaftskammer, könne man durchaus zufrieden sein.

… dass die Gestaltung der neuen ÖBB-Zentrale fix ist. 88 Meter hoch wird der Turm am neuen Hauptbahnhof des Wiener Architekturbüros Zechner & Zechner. Es hat sich dabei gegen Stars wie Zaha Hadid und Hans Hollein durchgesetzt. 2011 ist Baubeginn für das 69-Millionen-Euro-Projekt, der Blick aufs Belvedere bleibt laut Planungsstadtrat Schicker frei.

... dass vor Schließung des Südbahnhofs vergangene Woche Zugrequisiten verkauft wurden. Vor allem Trillerpfeifen und Hinweisschilder gingen beim ÖBB-Flohmarkt vergangene Woche über den Verkaufstisch. Mitte Dezember beginnt der Neubau – dann übernimmt Meidling die Funktion des gesperrten Südbahnhofs.

... dass am Freitag in der Technischen Universität der schnellste Computer des Landes präsentiert wurde. Das raumgroße 2-Millionen-Euro-Stück dient der Forschung und liegt auf der Weltrangliste der schnellsten Computer immerhin auf Platz 156.


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