Hercules goes wild

Stadtleben | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Der New Yorker Andrew Butler alias Hercules And Love Affair verbringt einige Wochen in Wien. Wie er’s findet? Toll natürlich

Porträt: Florian Obkircher

Es muss vor einem Jahr in New York gewesen sein. Ich war auf einer Party. Und an der Bar saß da dieser junge Typ, lockig, ziemlich aufgedreht, der mich gefragt hat, ob er nicht ein Handyfoto von uns schießen könnte. Wir haben lange herumgealbert und viel gelacht“, erinnert sich Andrew Butler, besser bekannt als Mastermind der Band Hercules And Love Affair. „Dieser Typ stellte sich als Wolfram aus Wien vor. Damals hätte ich wohl nie gedacht, dass ich bald auf seiner Couch sitzen würde.“

Es passiert nicht oft, dass sich Größen frischer, aktueller Popmusik länger als für eine Konzertnacht nach Wien verirren. Schon gar nicht für Wochen. Bei Butler allerdings war die Situation anders. Der New Yorker Musiker wollte etwas Abstand gewinnen. Abstand zu dem Glanz und Rummel, die ihn seit der Veröffentlichung seines Debütalbums „Hercules


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