Verrückt nach Safran

Stadtleben | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Bernhard Kaar hat in der Wachau Safran zu seinem Lebensthema gemacht

Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc

Im Oktober wurden die im eleganten Rot strahlenden, aus dem Blütenkelch des Crocus sativus L. ragenden weiblichen Narben mit eigens entwickelter Methode geerntet. Die Blüte soll, im Gegensatz zur herkömmlichen Methode, erhalten bleiben. Die heurige Ernte ist eingebracht. Die duftenden Safranfäden sind jetzt beim Trocknen. Wie sie getrocknet werden und wo, will Bernhard Kaar nicht verraten. Safran ist sein Lebensthema.

Über Umwege kam der studierte Ökologe zu Safran und zu seinem Safranfeld in der Wachau. An die Gärtnerei seines Großvaters erinnert er sich gerne und auch an seine Zeit auf der Kunstgewerbeschule in Linz. Danach studierte Kaar Biologie, Ökologie und Botanik in Wien und in Graz. Dazwischen absolvierte er seinen Zivildienst. Nach seinem Studium arbeitete Kaar zwei Jahre an der Universität für Bodenkultur in Wien, managte zwei Jahre lang EU-Projekte in Nepal, war


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