Klima. Krise. Krieg.

Extra | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Die geopolitischen Folgen des Klimawandels sind schnell erklärt: Wo heute kleine Konflikte glosen, droht morgen der Flächenbrand. Eine Streifzug durch die Krisenherde dieser Welt

Arktis: Wer kriegt den Schatz im Meer?

Unter dem arktischen Eis wird ein Viertel der weltweiten Erdöl- und Erdgasvorkommen vermutet. Die USA, Russland, Dänemark, Norwegen und Kanada streiten sich bereits um die Arktis. Je mehr Eis schmilzt, umso leichter wird es werden, an Öl und Gas zu kommen. Letztes Jahr haben sich die Arktis-Anrainerstaaten zwar geeinigt, den Streit friedlich zu lösen. Aber Gerüchten zufolge plant Russland bereits eine paramilitärische Einheit, um seine Gebietsansprüche zu verteidigen.

USA: Angst um die eigene Sicherheit

Auch wenn die USA bisweilen gern so tun, als ginge sie der Rest der Welt nichts an: Die US-Militärs haben die geopolitische Gefahrenlage, die dem Klimawandel entspringt, im Blick. Das reicht von ganzjährig eisfreien Wasserwegen über Klimaflüchtlinge bis hin zu sozialen


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