Der Kampf gegen die Lügenmaschine

Extra | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Warum es Barack Obama nicht gelingen will, ein Klimaschutzgesetz durch den US-Kongress zu bringen

Analyse: Rick Piltz

In den USA ist mit dem Antritt Barack Obamas eine neue Ära im Klimaschutz angebrochen. Im Juni veröffentlichte seine Regierung einen Report des US Global Change Research Program, der schonungslos die verheerenden ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels aufzeigt. Der Umgang mit diesem Bericht und die folgenden Absichtserklärungen Obamas markieren eine Wende. Leider klaffen Rhetorik und Realität immer noch auseinander.

Das Weiße Haus hält es offenbar für die beste Strategie, den globalen Klimawandel möglichst nicht zu erwähnen. Stattdessen wird ausführlich über die Chancen für die US-Energiewirtschaft sowie für Wachstum und Arbeitsplätze durch den Einsatz grüner Technologie hingewiesen.

Das macht zwar angesichts der massiven Rezession und einer Arbeitslosenquote von zehn Prozent Sinn. Allerdings sprengen die Herausforderungen den Rahmen


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