Auf der Suche nach Plan B

Extra | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Die UN-Klimakonferenz soll über das Schicksal der Welt entscheiden. Doch was, wenn nichts entschieden wird?

Betrachtung: Ingolfur Blühdorn

Der Klimawandel, so heißt es, ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Dementsprechend wird der Kopenhagener UN-Gipfel als Zentralereignis gesehen, bei dem sich nicht nur das Schicksal des Weltklimas, sondern auch das der Menschheit entscheidet. Inzwischen zeichnet sich jedoch ab, dass es wohl keine Beschlüsse geben wird, die in einer Relation zur Größe der beschworenen Herausforderung stünden. Die Verhandlungsführer bemühen sich, die Erwartungen zu dämpfen, um am Ende noch die unverbindlichsten Absichtserklärungen als historischen Erfolg präsentieren zu können. Aber was passiert tatsächlich, wenn in Kopenhagen nichts passiert?

Vergegenwärtigen wir uns zunächst, was eigentlich verhandelt wird. Auf der Agenda stehen vor allem Emissionsbegrenzungen. Dabei ist bezeichnend, dass man sich auf den Emissionsoutput und nicht etwa den ungleich


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