Die perfekte Stadt von morgen

Extra | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Solidarisch, klimabewusst und ohne Autos: drei Verkehrskonzepte für die Städte der Zukunft

Bericht: Ernst Gruber

Orte wie Springfield zum Beispiel – die Heimat der Cartoonfamilie Die Simpsons –, wo die Häuser rund um die Garagen ihrer Autos gebaut sind, taugen nicht mehr als Modell einer heilen Welt. Die einst delikate Freiheitsidee um ein millionenfach reproduziertes, mit fossilen Brennstoffen betriebenes Kulturgut schmeckt heute schal. In Zeiten des Klimawandels hat keine Frage mehr Bedeutung für eine moderne Stadtplanung als die des Transportsystems seiner Bürger.

Wohin kann klimagerechte, städtische Fortbewegung führen? Ins brasilianische Curitiba zum Beispiel, wo ein simples Bussystem die Stadt zur grünsten im Staat machte. In die Welt von Better Place, wo Autobatterien bald dänische Siedlungen mit Energie versorgen. Oder in die arabische Modellstadt Masdar, wo unter den Häusern die Menschen in automatisierten Kabinenrollern unterwegs sind.

1. Curitiba: die grünste Stadt


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