Der Dämmer in St. Pölten

Extra | Bernhard Riedmann | aus FALTER 49/09 vom 02.12.2009

Vielleicht sehe er die Dinge inzwischen wirklich zu pragmatisch, meint Hannes Obereder. Seit gut zweieinhalb Jahren ist er nun im Raum St. Pölten unterwegs. Zweieinhalb Jahre, in denen auch er viel dazugelernt hat. Seine Klienten nicht zu überfordern zum Beispiel: „Mir ist es lieber, ich gehe aus einer Beratung mit der Gewissheit, es werden zumindest geringe Maßnahmen umgesetzt – auch wenn es wenig ist. Für mich ist jede noch so kleine thermische Sanierung Umweltschutz.“

Hannes Obereder steht im Dienste der niederösterreichischen Energieberatung, und einige der Dinge, mit denen er seine Klienten überfordern könnte, trägt er in einem Holzköfferchen mit sich: Flachs, Hanf, Zellulose, Kork. Allesamt ökologische Dämmstoffe, eine mögliche Alternative zu Styropor. Vermehrt werde auch danach gefragt, meint er, leider wäre für die meisten Kunden der Preisunterschied zum Standardmaterial zu groß.

Doch unabhängig für welche Dämmung sich der Kunde entscheidet: Die CO2-Bilanz


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