Ein bisschen traurig, ach ist das schön!

Lexikon | aus FALTER 50/09 vom 09.12.2009

Paul Banks, der Sänger der New Yorker Indie-Disco-Trauerweiden Interpol, nennt sich Julian Plenti, wenn er auf eigene Rechnung tätig ist. Seine gepflegte Schwermut weicht dabei ebenso wenig vom Schaffen der Band ab wie der kontrollierte Pathos und das Nebeneinander von packendem Midtempo-Rock und balladesker Zurückhaltung. Ein wirklicher Nachteil ist dieser Innovationsmangel aber nicht, schließlich zählen Interpol zu den überzeugendsten Rockbands der vergangenen Jahre. Und „Julian Plenti Is Skyscraper“, das heuer im Sommer erschienene Solodebüt des Sängers, zeichnet sich neben dem hohen Wiedererkennungswert eben auch durch seine Qualität aus. GS

Arena, Fr 20.00


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