Buch der Stunde

Lexikon | Gerhard Stöger | aus FALTER 50/09 vom 09.12.2009

Mit der Wahrheit ist das so eine Sache. In Österreich gilt Falco als Popstar von Weltrang. Im europäischen Raum erinnert man sich an ihn als eine Größe der mittleren 80er. In den USA schließlich ist Falco ein One-Hit-Wonder, ein Alien aus einer anderen Welt. So wenig man sich dort heute abseits von 80er-Charts-Statistiken für den 1998 verstorbenen Sänger interessiert, so hinlänglich ist sein exzessives Leben hierzulande bekannt. Ob es da tatsächlich jemanden braucht, der Falcos Karriere noch einmal in Buchform nachzeichnet?

Kommt ganz darauf an. Wenn Horst Bork erzählt, „wie es wirklich war“, ist das durchaus interessant zu lesen. Schließlich hat der noch heute im Musikgeschäft tätige Bayer Hans Hölzel zwölf Jahre lang als Manager begleitet, beginnend mit dem legendären Tipp, doch lieber „Der Kommissar“ und nicht „Helden von heute“ auf die A-Seite seiner Debütsingle zu packen.

Borks Wahrheit bestätigt, was man auch bisher schon über den Sänger wusste: dass


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