Vorwärts, Genosse Teddybär!

Politik | aus FALTER 50/09 vom 09.12.2009

Wir wollen wieder nach links: In der SPÖ formieren sich Gruppen von Reformfreudigen, die den Kanzler zum Kurswechsel bewegen wollen

Analyse: Julia Ortner

Erwin Buchinger war ihr letzter Vertreter. Die Linken in der SPÖ haben nach dem Abgang des streitbaren Sozialministers mit der gestutzen Alt-68er-Mähne keine richtige Identifikationsfigur in der Regierung mehr. Der Erfinder der bedarfsorientierten Mindestsicherung wechselte 2008 in die Wiener AMS-Zentrale. Mit Exkanzler Alfred Gusenbauers „Sozialfightern“ war es vorbei.

Nun meldete sich Buchinger als Unterstützer einer Gruppe zurück, die den alten Geist in der SPÖ wiedererwecken will: die SPÖ-Linke. Diese Initiative formierte sich kurz nach der aus SPÖ-Sicht desaströsen Oberösterreich-Wahl auf der Social-Network-Plattform Facebook. Innerhalb der ersten fünf Tage unterschrieben 600 Leute, mittlerweile sind es an die 1000. Die Schar reicht von angefressenen Funktionären bis zu reformfreudigen Sympathisanten. Skurriles Detail

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