Alle Tage wieder kommt das Wienerlied

Feuilleton | aus FALTER 50/09 vom 09.12.2009

Vorweihnachtszeit auf Wienerisch: Der Musikalische Adventkalender zieht durch Gasthäuser in allen Bezirken der Stadt

Reportage: Carsten Fastner

Raunzen und seiern statt singen und feiern. Braterdäpfel statt Bratäpfel. Bier statt Glühwein. Es ist Vorweihnachtszeit in Wien, genauer: bei den Wienerliedkonzerten des „Musikalischen Adventkalenders“.

Die Veranstaltungsreihe zieht derzeit quer durch die Stadt, streng numerisch geht es von Bezirk zu Bezirk, vom 1. Dezember im Ersten bis zum 23. im 23., immer durch sogenannte typische Gasthäuser, deren Speisekarten von Gebackenem in allen Variationen geprägt sind.

Das passt zur Musik. Im Zentrum steht das Wienerlied in allen seinen traditionellen und erweiterten Spielarten. Szenedoyen Roland Neuwirth ist dabei, die junge Dudlerin Agnes Palmisano, das Duo Ernst Molden und Walther Soyka, das Trio Alt Wien, die Texas Schrammeln, die Strottern.

Da hängt die Larmoyanz so klebrig in der Luft wie die Schwaden von Zigarettenrauch und Frittierfett.


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