„Töten ist viel leichter als Kochen“

Feuilleton | aus FALTER 50/09 vom 09.12.2009

Der somalische Schriftsteller Nuruddin Farah im Gespräch über die Nutzlosigkeit der Männer, seine Idee von Weltliteratur und die Fußball-WM in Südafrika

Interview: Erich Klein

Der somalische Autor Nuruddin Farah (Jg. 1945) lebt seit Mitte der 1970er-Jahre im Exil. Zwischen Gastprofessuren und Lehraufträgen in Europa, Amerika und Afrika entstanden Theaterstücke, Essays und ein Dutzend Romane, die großteils auch ins Deutsche übersetzt wurden. Auf „Variations on the Theme of an African Dictatorship“, eine Trilogie über das Regime des Langzeitdiktators Siad Barre, folgte eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Bürgerkrieg des Landes unter dem Titel „Blood in the Sun“. Zur Präsentation seines jüngsten Romans „Netze“ (Rezension in Falter 48/09), dem zweiten Band seiner Bürgerkriegstrilogie, kam Nuruddin Farah aus Kapstadt, wo er heute lebt, nach Wien. Die Lesung in der Alten Schmiede war ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Berlin, wo Anfang Dezember ein großes Nuruddin-Farah-Symposium


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