Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 50/09 vom 09.12.2009

... dass das Diözesanmuseum einen repräsentativen Eingang bekommen soll – direkt auf der Nordseite des Stephansplatzes, wie die Grünen monieren. Ab 2011 soll dort eine Stiege samt großem Lift hinab ins Museum und in die (neue) Dombauhütte führen. Oben, wo jetzt die Werkstatt aus der Nachkriegszeit steht, wird ein „Dom-Shop“ errichtet. Das 12-Millionen-Projekt wird von Raiffeisen und Rathaus finanziert; die Grünen stoßen sich an mangelnder Transparenz.

… dass der Platz vor dem Justizpalast nach dem verstorbenen Altbürgermeister Leopold Gratz benannt wird. Das wurde anlässlich seines 80. Geburstags beschlossen. Gratz regierte von 1973 bis 1984 als Vorgänger von Helmut Zilk. Im März 2006 starb er an einem Herzinfarkt.

… dass die Generalsanierung des Parlaments vorerst verschoben ist. Laut ÖVP-Baukomiteevorsitzendem Wolfgang Großruck seien die Kosten nicht ganz klar. Der große Umbau des Nationalratssaals müsse nun etwa warten.Vorerst stehen nur dringend notwendige Sanierungsarbeiten auf den Plan.

... dass die Wiener Linien an einer Sexaffäre laborieren. Laut Wiener Zeitung soll eine – mittlerweile frühpensionierte – Mitarbeiterin von ihrem Vorgesetzten jahrelang missbraucht und belästigt worden sein. Jetzt wurde Anzeige erstattet und der Beschuldigte vom Dienst suspendiert.

... dass die Würfeluhren seit vergangener Woche wieder funktionieren. Bei der Umstellung auf Winterzeit blieb fast die Hälfte der beliebten Zeitkästen stehen. Seit zwei Jahren werden die Uhren von der rathausnahen Wiener Städtischen Versicherung mitfinanziert, seitdem verunziert ihr Firmenlogo die Ziffernblätter.


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