Chaotisches Schlaraffenland

Stadtleben | aus FALTER 50/09 vom 09.12.2009

Madiani-Patrona Nana Ansari kocht georgisch mit Granatapfel, Walnüssen und Fisch

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Georgien war in der ehemaligen Sowjetunion, was für uns Italien ist: Es liegt am Meer und man isst dort hervorragend; die georgische Küche war sozusagen die „Haute Cuisine“ der UdSSR. Andernorts kannte man sie allerdings überhaupt nicht. Um diesen Umstand zu ändern, gab die georgische Künstlerin Nana Ansari 2004 das wunderbare Kochbuch „Die georgische Tafel“ (Mandelbaum Verlag) heraus, mit authentischen Rezepten und viel Wissenswertem über Kultur und Geschichte des Landes. Und seit sie ihr Lokal am Karmelitermarkt führt, ist die Küche ihrer Landsleute zumindest in Wien vielen ein Begriff. Für den Falter hat Nana Ansari zwei Gerichte zubereitet, die auf keiner traditionellen georgischen Tafel fehlen dürfen: Melanzani mit Walnüssen und Granatapfelkernen und Lachs mit frischem Estragon.

Der einzige Ort, an dem sich Georgier benehmen und an Regeln halten können,


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