Kurz und klein

Meldungen

Medien | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Neue Unterhaltungsoffensive Das erste Programm des heimischen Rundfunks bringt mehr Unterhaltung als alle Privaten. Das zeigt die neue Programmanalyse im Auftrag der Rundfunk- und Telekomregulierung RTR. Demnach stieg der Anteil von ORF-1-Unterhaltungsinhalten 2007 auf 86 Prozent der Sendezeit. Selbst ProSieben kommt nur auf 59 Prozent. Wo bleibt da der Bildungsauftrag? Der ORF empfiehlt, seine Kanäle nicht isoliert zu betrachten.

Mitglieder hat Facebook. Diese können seit vergangener Woche ihre Privatsphäreneinstellungen leichter kontrollieren. Einen Haken hat die Neuerung aber: Wer nicht aufpasst, veröffentlicht womöglich private Daten im Web. Facebook hat dies nämlich in den Optionen voreingestellt.

Neue Rundfunkgebühr Deutsche Politiker überlegen, eine Rundfunkgebühr für alle Haushalte einzuführen. Somit könnten auch Personen, die keinen Fernseher besitzen, zu Vollzahlern werden. Auch gibt es den Vorschlag, die Rundfunkgebühr auf andere Geräte auszuweiten. Zum Beispiel müssten dann auch die Besitzer von internettauglichen Handys oder Computern die vollen TV-Gebühren zahlen.

Neuer Presserat Der Verein der Chefredakteure, der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Journalistengewerkschaft haben sich auf einen Presserat geeinigt, der über die Einhaltung der journalistischen Berufspflichten wacht. Das alte Gremium war 2001 zerbrochen, nachdem der VÖZ im Streit mit der Gewerkschaft aus der Einrichtung geschieden war. In den 90er-Jahren führten 88 Zeitungen das Siegel des Rates im Impressum.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige