Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

… dass nun „Meidling“ der größte Bahnhof Österreichs ist, seit vergangene Samstagmitternacht der letzte Zug vom Südbahnhof abfuhr. Während es am Sonntag zu umstellungsbedingten Verspätungen kam, funktioniert die neue Drehscheibe seit Montag einigermaßen reibungslos. Die ÖBB wollen dennoch am zusätzlichen Infopersonal festhalten. Laut Wiener Linien frequentieren die nach Meidling führende U6 rund fünf Prozent mehr Gäste.

… dass die Grünen am Stephansplatz ihr Wahlkampfthema gefunden haben. Vergangenen Donnerstag errichteten Parteiaktivisten ein 1:1-Modell des Stiegenabgangs und Aufzugs, der dort im Auftrag der Erzdiözese errichtet werden soll. Inzwischen wurde auch eine Online-Petition gegen den „Verbau öffentlichen Raumes“ gestartet.

… dass das Simmeringer Schloss Neugebäude seine Gartenanlage zurückbekommen soll. 2010 wird neben dem verfallenden Renaissance-Schloss ein Park samt Wegesystem entstehen, der dem historischen Original entspricht. Dieses ist angeblich der Zeltstadt Sultan Süleymans aus der Ersten Türkenbelagerung 1529 nachempfunden.

… dass der Donauhafen Freudenau vergangene Woche ein zwei Meter dickes und 200 Tonnen schweres Anti-Überschwemmungs-Tor eingebaut bekam. Das Schiebetor schließt sich, sobald sich – wie zuletzt im Jahr 2002 – ein starkes Hochwasser nähert.

… dass ein Rechnungshof-Rohbericht die Zahlungsmodalitäten der Wiener Fernwärme kritisiert. Diese würden zur Energieverschwendung verleiten, da der Anteil an Fixkosten bei rund 90 Prozent liege, so die Prüfer. Nun fordert die Rathaus-ÖVP Finanzstadträtin Renate Brauner zum Handeln.


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