Matsch mit Feinpilz

Stadtleben | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Wir gehen auf Trüffelsuche, erbeuten großes Olivenöl und investieren in Erdäpfel

Gerichtsbericht: Werner Meisinger

Weißen Trüffel hatten wir noch nicht in dieser Serie. Weißen Trüffel zu haben, ist auch absurd. Es kostet selbst in billigen Jahren 3000 Euro das Kilo. Der Geschmack? Nun, ja, hält sich in Grenzen. Der Duft ist natürlich grandios. Der Duft und auch das gute Gefühl, dass bei der Trüffelproduktion fast keine CO2-Belastung anfällt und keine Tiere leiden müssen, machen Trüffelverwendung statthaft.

Ich bin einer von den Absurden, die hin und wieder weißen Trüffel hobeln. Das kam so: Als ich vor gut zehn Jahren eine Wohnung in Naschmarktnähe nahm, wurde ich bald mit einer seltsamen Erscheinung konfrontiert. Eines Abends roch das gesamte Stiegenhaus nach einer Mischung aus brünftigem Elch, reifem Camembert und Nächten der intensiven Zweisamkeit. Die Möglichkeit, dass in einem der Appartements Camembert gekeltert und Elche gehalten wurden, schloss ich aus. Daher:

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