Spanier wie wir

Stadtleben | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Das ehemalige Molina zwischen Wieden und Margareten ist jetzt eine Tapas-Bar

Lokalkritik: Florian Holzer

Was Besseres als Tapas – Kleingerichte, die von Salzmandeln über frittiertes Schweinsohr, kunstvollste Fischbrötchen bis zu geschmortem Lamm reichen können, je nach spanischem Winkel völlig unterschiedlich geartet und gewürzt – gibt es in Europa eigentlich nicht. Und weil sie die spanische Mentalität so liebt, übernahm Christa Neubauer nach diversen Lokalen im Schloss Hetzendorf jetzt das ehemalige Molina, das vor zehn Jahren wunderbar war (in dem sich Patrick Müller, der Weltrekordhalter in melancholischem Kochen, seine ersten Sporen verdiente) und zwischenzeitlich harte Zeiten erlebt hatte.

Umgestaltet wurde das Lokal nur geringfügig, der Boden mit den Steinmosaiken geht notfalls als typisch barcelonesk durch, der Rest erinnert durchaus auch an nordspanische Designer-Tapas-Bars, der Keller wurde zu einer Nichtraucherlounge. Über die Sinnhaftigkeit der rot gerahmten Schwarzweißporträts

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