Dicke Luft

Steiermark | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Steirer produzieren mehr CO2 als Restösterreicher. Trotzdem ist der Klimaschutz in der grünen Mark lahm

Bericht: Herwig G. Höller

Man glaubt das ja nicht! Dass ein Republikaner bei Umweltthemen mehr tun will als ein Demokrat!“ Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP) war im März 2007 beseelt aus Kalifornien zurückgekehrt und schwärmte in einer Pressekonferenz von der Klimaschutzpolitik des kalifornischen Governors. „Mein Besuch bei Arnold Schwarzenegger hat mich inspiriert, die Initiative in der Steiermark zu ergreifen“, sagte der ÖVP-Politiker, der als Gemeinde- und Tourismusreferent der Landesregierung formal nur wenig mit Umweltfragen zu tun hat. Beim Klima seien aber Staat, Bundesländer und auch jeder Regionalpolitiker gefordert. Schützenhöfer skizzierte ein paar Ideen, wie die Steiermark zur Reduktion erderwärmender CO2-Emissionen beitragen könnte. Pathetisch war gleich von einem „weiß-grünen Weg“ die Rede, der – so die VP-Werbetexter –


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