Man kann auch in einer Welt leben, die drei Grad wärmer ist

Steiermark | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Am Grazer Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel beschäftigen sich Forscher aus dem Bereich Naturwissenschaften, aber auch Wirtschaftswissenschafter und Soziologen mit dem Klimawandel und den Auswirkungen auf Mensch und Natur. Ein Fokus liegt auf der Entwicklung des Klimas in der Steiermark. Klimaforscher Ulrich Foelsche erklärt, warum es künftig in der Steiermark mehr Rot- als Weißwein geben könnte.

Falter: Wie macht sich der Klimawandel in der Steiermark bemerkbar?

Ulrich Foelsche: Gerade in der südöstlichen Steiermark spüren wir sehr deutliche Temperaturänderungen, sogar etwas stärker als im österreichweiten Schnitt. Die Sommertemperaturen haben dort in den letzten vierzig Jahren um mehr als zwei Grad zugenommen. Das liegt daran, dass die Region näher am Mittelmeer liegt, wo die Änderungen noch deutlicher ausgeprägt sind als bei uns.

Welche Auswirkungen hat der Temperaturanstieg auf die Steiermark?

Foelsche: Der ungewöhnlich heiße Sommer 2003 ist ein gutes Beispiel:


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