„Es ist eh die Post abgegangen“

Steiermark | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Der Galerist Patrick Ebensperger sperrt in Graz zu. Und wandert nach Berlin ab

Interview: Tiz Schaffer

Dass die Galeristen in Graz ständig jammern, hat ihn immer angezipft. Gejammert hat Patrick Ebensperger nie, jetzt zieht er dennoch einen Schlussstrich. Vier Jahre hat er in den ehemaligen Räumlichkeiten des Robert-Stolz-Museums am Mehlplatz ein avanciertes Programm geboten, das nicht nur Platz für arriviertere Maler wie Siegfried Anzinger oder Alois Mosbacher, sondern auch für jüngere Künstler wie Pirmin Blum oder Clemens Krauss geboten hat. Nun sperrt der 36-Jährige seine Galerie zu und geht nach Berlin-Mitte. Trotzdem verspricht seine Abschiedsfeier „Tschüss Graz“ eher launig als besinnlich zu werden.

Falter: Ihre Abschiedsfeier lässt darauf schließen, dass Sie über Ihren Abgang nicht sonderlich traurig sind?

Patrick Ebensperger: Man geht immer mit gemischten Gefühlen. Aber traurig bin ich nicht. Die Räume allerdings würde ich am liebsten mitnehmen, die waren super zu


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