Für „Im Auto“ haben zehn Regisseure Geschichten im und um das beliebte Fortbewegungsmittel inszeniert

Steiermark | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Filmkritik: Tiz Schaffer

Eine Autofahrt kann lang werden, man kennt das. „Mama, wann sind wir in Lignano?“ Kurzweiliger ist da schon der vom Kunstverein Intro Graz Spection initiierte und von der Regisseurin Britta Isabel Lang konzipierte Episodenfilm „Im Auto“, selbst wenn sich nicht alle Beiträge in erwachsener Reife offenbaren. „10 Autos. 10 Geschichten. 1 Film“, der Untertitel beschreibt das Konzept ohnehin schon schlüssig, einige Details sind nicht uninteressant. Denn Lang beruft sich auf das Dogma-95-Manifest von Lars von Trier, ganz so streng ist ihr Regelwerk allerdings nicht. Jeder der zehn Regisseure (Samuel Traber, Johanna Moder, Gernot Saiko u.a.) – viele jüngere Semester – darf sich höchstens 15 Minuten austoben, die Geschichten dürfen nur im oder höchstens 1,5 Meter vom Auto entfernt spielen, gedreht wurde ausschließlich in der Steiermark. Von Episode zu Episode werden die verwendeten Autos teurer, ebenso steigt das Produktionsbudget.

Allerdings nicht


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