Neu im Kino

Zu wahr, um gut zu sein – „Unter Bauern“ anno 1943

Michael Omasta | Lexikon | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Westfalen, 1943, eine wahre Geschichte. Siegmund Spiegel, jüdischer Pferdehändler, soll mit seiner Familie in den Osten deportiert werden, doch seine Kameraden aus dem Ersten Weltkrieg lassen ihn nicht im Stich. Während sich „Menne“ Spiegel (Armin Rohde), immerhin Träger des Eisernen Kreuzes, in den Wäldern versteckt, kommen Frau Marga (Veronica Ferres) und Töchterl Karin auf dem Hof des Bauern Aschoff unter. Anni (Lia Hoensbroech), dessen 18-jährige Tochter, wandelt sich von der Nazisse zur mitfühlenden Freundin der Spiegels und wird so die eigentliche Hauptfigur des Films. Regie bei „Unter Bauern“ führte Ludi Boeken, der sich einst als Produzent (u.a. von Altmans „Vincent und Theo“) einen Namen gemacht hat.

Ab Fr in den Kinos


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