Menschen

Weihnachtssack

Steiermark | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 51/09 vom 16.12.2009

Soap&Skin spricht! Zum Publikum! Gibtsgarnicht! Gibt es doch. Die bei Konzerten sonst eher introvertiert auftretende Musikerin Anja Plaschg gastierte „mit Ensemble“ im Wuk und hörte plötzlich eine Rückkopplung. „Hört ihr das auch“, fragte sie in die ausverkaufte Halle – was für eine Hinwendung zum verdutzten Publikum. Was für ein Konzert.

Ex-Blumfeld Jochen Distelmeyer spielte vergangene Woche auch im Wuk, wobei man den Herrn wirklich nicht als introvertiert bezeichnen kann. Der Hamburger versicherte seinen Fans, dass sie sehr sexy seien. Wir versichern Herrn Distelmeyer, dass diese Form von Anmache jedenfalls sympathischer ist, als das Imitieren von Wiener Schmäh, wie es seine deutschen Kollegen so gerne betreiben. „Wien, ihr seid Leinwand“ wollen wir 2010 wirklich nicht mehr hören. Ist nämlich ganz und gar nicht originell.

Martha Butbul hingegen darf „Leiwand“ sagen, so oft sie möchte. Weil sie es kann. Schließlich ist die Frau Wienerin und „Jazz Gitti“


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