Irre Verschwörungstheorien

Wie alles wirklich war

Extra | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Österreich ist ein Land voller Rätsel. Zahlreiche Affären, Phänomene und Geschichten bleiben ungeklärt. Hier geben führende Verschwörungstheoretiker Auskunft über die drängendsten Fragen der Nation. Die Antworten sind verblüffend!

* Warum die U-Bahn in Wien wirklich immer am Bahnhof vorbeifährt

Wien rätselt, warum der neue Zentralbahnhof, wie schon der Südbahnhof, über keinen direkten U-Bahn-Anschluss verfügen wird. Die kuriose Situation geht auf den Friedensvertrag von Versailles (1919) zurück, wonach es zwischen Österreich und Südtirol keinen Anschluss geben darf. Aufgrund eines Formalfehlers erstreckt sich das Verbot auch auf den Südtiroler Platz. „Uns sind die Hände gebunden“, bedauern die Wiener Linien. „Aber Völkerrecht geht vor Bahnrecht.“

* Was Helmut Zilk den Tschechen wirklich verraten hat

Wiens Altbürgermeister wurde posthum als Ostspion enttarnt. Erst jetzt wurde bekannt, was Zilk den Tschechen wirklich ausgeplaudert hat: Franz Antels Krautfleischrezept, die Frequenzen von Ö-Regional sowie die Geheimnummer von Hugo Portisch.

* Warum Hermann Maier wirklich zurückgetreten ist

Der „Herminator“ ist, wie erst jetzt herauskam, seit zwei Jahren auf beiden Augen schneeblind. Solange er die Strecken noch auswendig kannte, ging es noch gut. Aber dann ließ ihn auch das Gedächtnis im Stich. Der Flachauer unter Tränen: „Auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn. Aber ich hab nicht einmal mehr die Mausefalle gefunden.“

* Warum Markus Rogan in Ostia wirklich verprügelt wurde

Die Disco-Affäre ist geklärt: Die Schlägerei war eine perfekte Inszenierung. Mit der Fresse des Schwimmintellektuellen wurde auch dessen Image poliert. Dahinter steckt ein perfides Konzept der Raiffeisen-Werber, die ihre Galionsfigur neu positionieren wollten. Ein Marketingsprecher: „In Zeiten der Krise brauchen wir Vorbilder, die Rückschläge einstecken können.“


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