Gebt der Krise keine Chance!

Special | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Zusätzliche Ausbildungsplätze in den Wiener Lehrwerkstätten und Programme zum Nachholen von Bildungsabschlüssen bieten Jugendlichen neue Perspektiven am Arbeitsmarkt

Nach ihrem Hauptschulabschluss war Jennifer Fantner erst mal arbeitslos. Ihre Lehre als Verkäuferin hat die 18-Jährige vorzeitig abgebrochen, die nächste Station in ihrem Lebenslauf war dann das AMS.

Jennifer ist kein Einzelfall. Viele Jugendliche hätten – wenn sie über keine abgeschlossene Berufsausbildung oder lediglich über einen Pflichtschulabschluss verfügen – ohne die Unterstützung durch die Stadt Wien und das AMS nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Lehre in einer Lehrwerkstätte bei Jugend am Werk

Eine gute Ausbildung steht also erst mal im Vordergrund. Denn noch immer gilt die Faustregel: Je besser die Ausbildung, umso geringer ist später das Risiko, arbeitslos zu werden. Doch die Lehrstellen in der Privatwirtschaft sind knapp und nicht alle, die eine Lehre machen wollen, finden dort auch einen Platz.

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