Wie Filmbilder von fallendem Obstsalat

Feuilleton | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Mit „Limit“ hat Bestsellerautor Frank Schätzing ein sehr, sehr dickes Drehbuch für einen Actionfilm geliefert

Buchkritik: Peter Iwaniewicz

Vor fünf Jahren eroberte ein deutscher Autor aus dem Stand heraus die Bestsellerlisten: Frank Schätzing, der in den 90er-Jahren eher nur Achtungserfolge als Thrillerautor verbuchen konnte, setzte sich mit dem Roman „Der Schwarm“ an die Spitze der deutschsprachigen Verkaufscharts. 3,8 Millionen Mal wurde bislang die 1000 Seiten füllende Geschichte über die einen Super-Tsunami auslösende Kollektivintelligenz in der Tiefsee verkauft.

Nach verhältnismäßig langer Zeit ist nun sein neuer Roman „Limit“ erschienen, der in Erwartung vergleichbar guter Geschäfte vom Buchhandel 350.000-mal im Voraus bestellt wurde. Die Handlung spielt diesmal nicht mehr in den Abgründen der Ozeane, sondern hauptsächlich auf dem Mond, wo US-Amerikaner und Chinesen das Element Helium-3 abbauen, welches das Energieproblem der Erde lösen und die Menschheit aus


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