„Antonioni ist mir lieber als, Armageddon‘“

Feuilleton | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Christian Köberl wird neuer Direktor des Naturhistorischen. Ein Gespräch über Meteoriten und Management

Interview: Matthias Dusini

Der Geowissenschaftler Christian Köberl war einer von 37 Bewerbern für den Posten des Generaldirektors im Naturhistorischen Museum Wien. Als der Kreis auf sieben Kandidaten reduziert worden war, entschied sich Kulturministerin Claudia Schmied für den 50-jährigen Wiener. Bis er am 1. Juni 2010 in das Haus am Ring übersiedeln wird, arbeitet Köberl noch im Geozentrum im neunten Bezirk. In seinem Büro hängen Bilder von Meteoriten.

Falter: Wer hat die Erde erschaffen?

Christian Köberl: Ich stehe nicht auf dem Standpunkt, dass das eine Person oder ein Etwas war. Als Naturwissenschaftler hänge ich der Idee an, dass wir ein Universum haben, das aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten so ist, wie es ist. Unser Sonnensystem entstand vor 4,5 Milliarden Jahren durch Akkretion und Akkumulation von Gas- und Staubteilchen.

Sie beschäftigen sich mit Sternen, die


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