Wien, wo es isst

Nestroyplatz: Schnellpizza und Charakterwein am U-Bahn-Platz

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Die Zeiten, da die Praterstraße einen eher hohen Grindquotienten besaß, scheinen irgendwie vorbei. Kleine, alte und mitunter skurrile Strukturen bestehen hier noch, neue, große kamen dazu. Und abgesehen von einer erstaunlichen Fahrradgeschäftdichte sind da eben auch noch ein paar ganz gute Lokale und Geschäfte.

Der gute Italiener

Wir fangen stadtauswärts an, und zwar mit der Osteria Stradina, die vor etwas mehr als zehn Jahren von den Eismachern Carletto und Valentino Alberti aus dem Trentino gegründet wurde. Schön ist sie nicht, die romantischen Wandbemalungen denkt man sich am besten weg, weil hier dafür absolut astreine, gute, italienische Normaloküche mit frischen Produkten gemacht wird. Also Pasta alle Vongole mit frischen, nicht mit Dosenmuscheln. Ist um den Preis selten.

Gegenüber gibt’s ein paar wirklich schräge Adressen, den nicht schlecht sortierten, kleinen Asialaden Asia-na etwa, in dem man aber weder Deutsch noch Englisch spricht,


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