Basics

Grundkurs Kochen (59)

Stadtleben | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Schwulenmutti, kesser Vater: Alle haben Frühstückskater

Dem Anlass entsprechend widmen wir die letzte Küchenbasiskolumne der Nullerjahre dem Jahreswechsel. Weil wir uns – und Ihnen – irgendwie noch nicht das richtige Auskochen eines Sauschädels am Silvesternachmittag zumuten wollten, geht es nun um den Tag danach, Neujahr.

Erfahrungsgemäß wird nämlich auch 2010 mit dem Neujahrskonzert im Fernsehen und einem gehörigen Kater beginnen, was nicht nur Hundeliebhaber irritieren mag. Und was macht man gegen Kater? Richtig: frühstücken.

Laut Experten dient so ein „Katerfrühstück“ mit allerlei Deftigem dazu, den Durst anzuregen, Verkaterte sollen nämlich tüchtig trinken – natürlich keinen Alkohol mehr (siehe die Rubrik nebenan). Damit nicht alle Mineralstoffe aus dem Körper geschwemmt werden, muss man nährstoffreich essen.

Zum Beispiel eine gute Gemüsesuppe, für die man schon am Vortag Wurzelgemüse, Lauch, Erdäpfel und so weiter mit Wasser und Suppenwürfel gekocht hat. Auch gut: Saures, Rollmöpse oder Russen (fertig aus dem Glas), Essiggurkerln, hart gekochte Eier (mindestens fünf Minuten kochen lassen) oder – wenn schon die Motivation da ist – eine Eierspeise, mit gesunder Petersilie bestreut. Statt Aufbacksemmerln lieber ein gutes Vollkornbrot dazu essen, Butter drauf, der Körper ist sicher froh, dass wieder feste Nahrung kommt.

Das mit dem Sauschädel zu Silvester kommt dann vielleicht Ende 2010. Wenn wir nicht verkatert bleiben. cw


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige