Prost!

Lexikon der Getränke. Diese Woche: Trinken gegen Kater

Stadtleben | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Mineralien und Gemüsesaft gegen den ersten Kater im neuen Jahr

Wer – nicht nur nach der Silvesterparty – einen Kater hat, hat entweder zu viel oder schlechten Alkohol getrunken, sagt der Experte. Oder beides. Irgendwie kann der Körper dann offenbar nicht mehr schädliche Zwischenprodukte abbauen. Außerdem führt Alkoholgenuss zur Entwässerung des Körpers, weshalb sich „Wasser zum Wein“ sowieso immer auszahlt. Aber selbst wer nur die feinsten Dinge zu sich nimmt, kann am Folgetag zumindest einen „Brand“ haben. Dagegen kann man etwas tun. Hier die beliebtesten Katergetränke im Überblick.

Am Katertag viel trinken; ausnahmsweise nicht nur Wiener Hochquellwasser, sondern Mineralwasser mit viel Magnesium drin. Gut sind auch Vitamin-C-haltige Säfte, idealerweise Orangen/Zitronen selbst auspressen. Und auch Gemüsesäfte helfen dem Körper, sich zu regenerieren. Im Biosupermarkt gibt es auch Sorten mit milchsaurem Gemüse. Okay, Sauerkraut- oder Roter-Rüben-Saft klingt jetzt sehr schlimm, ist aber doch relativ harmlos verglichen mit dem, was man am Vorabend alles zu sich genommen hat – wo’s noch dazu hilft. Außerdem gewöhnt man sich recht schnell an den Geschmack.

Katerprofis mit Brummschädel experimentieren auch noch gerne mit allerlei „Pulverln“; Arzneimitteltipps gehören aber wirklich nicht hierher. Einfach dort weiterzumachen, wo man am Vortag aufgehört hat, ist übrigens ganz falsch. Kurzfristig mag das Morgenbier Erleichterung bringen, langfristig geht es einem aber nur noch schlechter. cw


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