Maruša und Meta Krese dokumentieren die Situation von Zuwanderern im oststeirischen Feldbach

Steiermark | aus FALTER 52/09 vom 23.12.2009

Buchkritik: Tiz Schaffer

Weh dem, der keine Heimat hat“, heißt es bei Nietzsche. „Neue Heimaten? Ein Versuch“ veranschaulicht diese Einsicht und erzählt, wie es kurdischen und türkischen Zuwanderern aus der Gegend von Urfa und Konya in der oststeirischen Stadt Feldbach geht. Die ehemalige Stadtschreiberin und in Ljubljana geborene Literaturwissenschafterin Maruša Krese hat mit ihnen gesprochen – übrigens nicht das erste Mal – und ihre Eindrücke in Worte gefasst, ihre Schwester Meta Krese hat sie fotografisch porträtiert. Das kleine Bändchen steht in direkter Nachfolge zu dem regionale08-Projekt „Ohne Angst verschieden sein“. Damals reisten die beiden Kreses durchs türkische Hinterland, um die Familienangehörigen der in Feldbach lebenden Migranten zu besuchen. Was voriges Jahr in den gleichnamigen Sammelband mündete (siehe Falter 38/08), ist nun etwas schmäler ausgefallen.

Leider auch kleinformatiger, für die sehenswerte Fotostrecke natürlich nicht von Vorteil,


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