Die ganze Welt steht in Flammen

Carsten Fastner | Lexikon | aus FALTER 02/10 vom 13.01.2010

Das Alte-Musik-Festival Resonanzen widmet sich einem heißen Thema

In der Hölle lodern die Flammen der ewigen Verdammnis. Auch für das Zwischenreich des Purgatoriums sieht die christliche Eschatologie die brennenden Qualen des Fegefeuers vor. Und im Himmel? Kündet das Feuer des Heiligen Geistes vom ewigen Leben.

Kein Wunder, dass es auch hienieden, bei uns Menschen, an allen Ecken und Enden glüht und glost, flackert und flammt: In Liebe brennen unsere Herzen, sei es, wie beim Heiligen Antonius, aus Agape, sei es in verzehrender Sehnsucht nach dem Eros. Prometheus und Ikarus erfuhren stellvertretend für uns alle den Fluch des Feuers. Und in den Kirchen und Synagogen leuchtet ein Ewiges Licht als Symbol für die ständige Gegenwart Gottes.

Feuer, das unnahbarste der Elemente, prägte die Geschichte des Menschen im Guten wie im Bösen. Die Flamme wurde auf der ganzen Welt zum Symbol des Schreckens und des Segens – auch wenn der Naturwissenschaftler lieber schnöde von exotherm reagierenden

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