Vernissage

Nonstop über die Autobahn

Lexikon | aus FALTER 02/10 vom 13.01.2010

Das Verkehrstreiben bildet den Dreh- und Angelpunkt der Fotografien, Filme und Malereien von Clemens Fürtler. Der Eindruck von Rastlosigkeit und Geschwindigkeit dominiert in seinen Werken, in denen die Straße zum bewegten Formengebilde wird. Bis 2002 galt das Interesse des Künstlers vor allem der malerischen, figurativen Umsetzung fiktiver Straßenszenen. Zugunsten der Abstraktion entwickelt er seither „Bildmaschinen“ – selbst konstruierte und mit Kleinkameras versehene Autobahnanlagen. Dank dieser Bildergeneratoren fängt der Künstler jene Stimmungen so gekonnt ein, die im Baudelaire’schen Sinn ihre Poesie aus der Flüchtigkeit des modernen Lebens beziehen. MJ

Galerie Atrium ed Arte, Mi 19.00, bis 20.2.


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