Was hätte ihr Vater getan?

Politik | aus FALTER 02/10 vom 13.01.2010

Rudi-Marek Dutschke über den Studentenprotest und das Erbe seines Vaters

Gespräch: Andi Lexer

Vor fast genau 30 Jahren starb der Studentenführer der 68er, Rudi Dutschke. Er ertrank in der Badewanne nach einem epileptischen Anfall als Spätfolge eines Anschlags, der elf Jahre zuvor auf ihn verübt worden war. Vier Monate nach seinem Tod kam sein jüngster Sohn Rudi-Marek zur Welt, benannt nach seinem Vater und dem Wiener KP-Führer Franz Marek. Rudi-Marek Dutschke wuchs in Dänemark, Hamburg und den USA auf und kehrte vor einigen Jahren nach Deutschland zurück, um mehr über seinen Vater zu erfahren. Er engagiert sich bei den Grünen. In den vergangenen vier Jahren war er Referent an einer neu gegründeten, privaten Hochschule in Berlin.

Falter: Vor kurzem war der 30. Todestag Ihres Vaters. Ein besonderer Jahrestag?

Rudi-Marek Dutschke: Man denkt natürlich darüber nach, gerade dieses Jahr. Mein Bruder hat eine Geschichte für den Spiegel geschrieben, in der er schildert, was damals passiert


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