„Ich bin kein Arschloch“

Medien | aus FALTER 02/10 vom 13.01.2010

Dominic Heinzl, selbsternannter Frechdachs, schlingert zwischen mutigem Boulevard und respekt-losem Tratsch. Wofür wird er sich im ORF entscheiden?

Porträt: Julia Ortner, Christopher Wurmdobler

Er ist der rotzfreche Bub, der sich was traut. Der Blick ist wach, immer wieder ein bisschen lauernd. Dominic Heinzl redet schnell, wie ein Maschinengewehr, nur unterbrochen von seinem ansteckenden Lachen. Dieses Lachen, unbekümmert und schadenfroh zugleich, ist Teil seiner Tarnung. „Ich bin ja nicht beleidigend zu den Leuten, ich bin nur ein bissl goschert“, sagt er und schaut treuherzig.

Heinzl, 45, der meistgefürchtete Gesellschaftsreporter des Landes, trägt das Kostüm des großen Buben nicht nur, weil er so gerne jung bleiben will. Hinter der gespielten Harmlosigkeit versteckt er geschickt die andere Seite seines Wesens: Heinzl, der gnadenlose Jäger, der mit Leidenschaft Promis zur Strecke bringt. Heinzl, der investigative Journalist, der für eine gute Geschichte sehr weit zu gehen bereit


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