Kriminell verknackster Knöchel im Kuckucksnest

Feuilleton | aus FALTER 02/10 vom 13.01.2010

Die erfolgreiche schwedische Streetdance-Company Bounce gastiert mit „Insane in the Brain“ im Museumsquartier

Reportage: Lisa Kiss

Der Zuschauerraum ist noch leer. Einige Techniker laufen zwischen Lichtpult und Bühne herum und probieren verschiedene Lichtsituationen aus. Bei der Premiere hat einiges nicht geklappt. Technisch gesehen. Bühnenbild, Licht und Ton bringt die Company selbst mit. Für den Aufbau braucht’s zwei Tage, abgebaut wird am Ende des Gastspiels in flotten fünf Stunden.

Die Tanz-Performance selbst hingegen ist perfekt. Jeder Schritt präzise einstudiert, nichts wird bei „Insane in the Brain“ dem Zufall überlassen, auch wenn einige Tanzszenen improvisiert erscheinen. Jeden Tag wird mindestens zwei Stunden vor der Aufführung trainiert. Nacheinander treffen die neun Tänzerinnen und Tänzer der schwedischen Streetdance-Company Bounce auf der Bühne ein. Im Kreis stehend beginnen sie mit einfachen Lockerungs- und Aufwärmbewegungen zu lauten Hip-Hop-Sounds. Dann


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