„Gott müsste kein Linker sein“

Steiermark | aus FALTER 02/10 vom 13.01.2010

Caritas-Präsident Franz Küberl erklärt, was die Innenministerin noch lernen muss, wie Zwangsehen abzuschaffen wären und warum Homosexuelle in den Trauungssaal sollen

Interview: Donja Noormofidi; Gerlinde Pölsler

An der Wand seines Büros hängen die Noten des Vaterunsers, hinter dem Schreibtisch ein Bild der Muttergottes mit dem Jesuskind in den Armen. Hier arbeitet Franz Küberl, der „Generaldirektor Gottes“, wie er auch gerne genannt wird. Als Präsident der kirchlichen Caritas laufen bei Franz Küberl die Fäden sämtlicher Hilfsprojekte der Organisation zusammen, von der Sozialberatung bis hin zur Auslandshilfe auf vier Kontinenten. Küberl zeichnet für ein Jahresbudget von rund 500 Millionen Euro, 10.835 Angestellte und 27.000 Ehrenamtliche verantwortlich. Kürzlich hat ihn das Wirtschaftsmagazin trend zum Mann des Jahres gekürt.

Trotz Dauerstress wirkt Küberl – roter Rollkragenpullover, kariertes Jackett, graues Haar – entspannt und gut gelaunt. Er pendelt mehrmals wöchentlich


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