Sag’s doch durch die Puppe!

Steiermark | aus FALTER 02/10 vom 13.01.2010

Nikolaus Habjan versucht die Wiederbelebung des Politkabaretts mittels des Figurentheaters

Porträt: Thomas Wolkinger

Eigentlich ist Mozart an allem schuld. Ein Besuch der „Zauberflöte“ in der Grazer Oper im zarten Alter von vier, erzählt Nikolaus Habjan, habe sein Theaterinteresse im Jahr 1991 ursprünglich begründet. Und nachdem er im selben Jahr noch eine Marionettentheater-Version der Oper in Salzburg gesehen habe, sei es endgültig um ihn geschehen gewesen. Er begann, selbst Marionetten zu sammeln, spielte in seinem Kinderzimmer mit Vorliebe die Wolfsschluchtszene aus dem „Freischütz“ nach – mit einem Luftbefeuchter als Nebelmaschine –, besuchte später im Ramen des „La Strada“-Festivals Workshops bei Puppentheater-Großmeister Neville Tranter, hospitierte an der Oper und stellte schließlich auch entsprechende berufliche Weichen: Noch zwischen schriftlicher und mündlicher Matura schaffte Nikolaus Habjan die Aufnahmeprüfung für Opernregie an der Musikuniversität


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