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Die Anziehungskraft des Radiergummis

Lexikon | aus FALTER 03/10 vom 20.01.2010

Als spannungsreiches tete-a-tete präsentiert sich die Schau „Michael Kienzer vs Markus Wilfling“. Beide Künstler haben nach der Vorstellung eines erweiterten Skulpturbegriffs Arbeiten im öffentlichen Raum realisiert. Dass ihr Ansatz auch den Begrenzungen des Galerieraums standhält, beweisen sie nun in einem Dialog, der physikalische Zustandsgrößen ebenso aus den Angeln hebt wie gewohnte Wahrnehmungsmuster. So suggerieren Wilflings Spiegelobjekte und Gitterkonstruktionen je nach Betrachterstandpunkt entweder Offen- oder Geschlossenheit. Die Stabilität Kienzers Skulpturen aus industriellen Halbfabrikaten beruhen dagegen allein auf Zug, Druck oder Reibung. MJ

Projektraum Viktor Bucher, bis 30.1.


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