Nüchtern betrachtet

Feuilleton | aus FALTER 03/10 vom 20.01.2010

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Warum ich ein leuchtendes Vorbild bin

Die Lage? Noch elf Tage! Dann habe ich das selbstauferlegte Getränkemoratorium hinter mich gebracht. „Wie lange dauert der Wahnsinn noch an?“, fragt König Kralicek mittelschwer entnervt. Er muss im Jänner auf mein montägliches Wirtshausescortservice verzichten. Er tut mir leid. Aber gerade weil ich diesem Nebenberuf auch in Zukunft auf gewohnt professionelle und seriöse Weise nachgehen will, muss ich zwischenzeitlich eine kleine Auszeit nehmen. Ein Monat im Jahr, eine Woche im Monat und ein Tag in der Woche lautet die zahlenmystisch und mnemotechnisch hochsuggestive Regel für Freunde der eigenen Leber. So hat mir jedenfalls ein Freund erzählt. Die Ambitionen der Frau meines Freundes, dieser Regel auch im gemeinsamen Haushalt zu einer gewissen Geltung zu verhelfen, scheiterten bislang an der Begründung des Freundes, da könne er gleich Nordic Walking


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