Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 03/10 vom 20.01.2010

Großgrünmarkt Inzersdorf: Fisch & Fleisch sind das Gemüse

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Mit dem legendären Pariser Großmarkt in Rungis hat der Inzersdorfer Großgrünmarkt zumindest zwei Gemeinsamkeiten: Er wurde Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre aus dem Stadtzentrum (Paris: Les Halles; Wien: Naschmarkt) an die Peripherie verbannt, und es gibt hier wie dort viel zu kaufen, aber quasi nichts zu essen.

Ganz viele gute Früchte

Die riesigen Obst- und Gemüseverpackungszentren sind uninteressant, in den Gassen zwischen den Hallen C1 bis C18 verkaufen kleine Händler aber auch en détail – also kistenweise. Die Ware ist fantastisch, die Preise sind es ebenfalls, und die Fülle des Angebots sorgt auch nicht gerade für geringe Attraktivität.

Bei Nurettin Akar, der seit zehn Jahren hier ist, etwa Ware aus Italien und der Türkei, Maroni im 5-Kilo-Sack, prächtige türkische Quitten, duftige Mandarinen aus Süditalien, dem Trend entsprechend jetzt alle mit Stiel und Blättern. Oder bei


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